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PÖẞNECK

Leben mit Corona

Aktuelles für Pößneck – Stand vom 22. Februar 2021

Die außerordentlichen Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus wurden für den gesamten Freistaat bis zum 15. März verlängert und punktuell geändert.

Weiterhin sollen alle physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen (außer denen des eigenen Haushalts oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht) auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden, um die exponentielle Ansteckungsrate mit der Lungenkrankheit Covid19 in Deutschland zu durchbrechen und eine Überforderung des Gesundheitswesens zu verhindern, zum Schutz für uns alle, insbesondere für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen und schwachem Immunsystem.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit sowie private Zusammenkünfte sind mit Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht und maximal einer Person eines weiteren Haushalts sowie zugehörigen Kindern bis zur Vollendung des vierten Lebensjahrs gestattet. Die Anzahl der Haushalte, aus denen die Kontaktpersonen stammen, sollen möglichst konstant und gering gehalten werden. Kinder aus zwei Haushalten, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, dürfen davon abweichend in fest organisierten, nicht geschäftsmäßigen und unentgeltlichen Betreuungsgemeinschaften gemeinsam betreut werden.

Jede Person ist angehalten, sämtliche nicht dem Erwerbszweck dienende Aktivitäten wohnortnah in einem Umkreis von nicht mehr als 15 km zu erledigen (Mobilitätsbeschränkung).

Der Ausschank von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in festgelegten und gekennzeichneten Bereichen untersagt. 

Bei Trauerfeiern und Beerdigungen sind insgesamt bis zu 25 Personen zulässig. Auf nicht notwendige private Reisen/Besuche sowie auf tagestouristische Ausflüge soll verzichtet werden. Touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und touristische Reisebusveranstaltungen sind untersagt. Gaststätten dürfen sich nur mit Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke betätigen. Es gilt landesweit ein allgemeines Veranstaltungsverbot. Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen sind geschlossen. Versammlungen nach Art. 8 Grundgesetz/Art. 10 der Verfassung des Freistaats Thüringen sind unter freiem Himmel auf max. 500, in geschlossenen Räumen auf max. 50 Teilnehmer begrenzt; die Teilnehmerzahl verringert sich, sobald der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner beträgt. Versammlungen von politischen Parteien sollen möglichst mit reduzierter Teilnehmerzahl am Versammlungsort oder unter Verzicht auf Präsenz stattfinden. Ausgenommen sind Sitzungen und Versammlungen, die der Vorbereitung und Realisierung von rechtlich vorgesehenen Wahlen dienen.

Die Stadtverwaltung Pößneck - Rathaus und Neustädter Str. 1 - bleibt bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringenden Fällen, die nicht telefonisch oder schriftlich geklärt werden können, kann telefonisch oder per E-Mail ein Präsenztermin vereinbart werden. Das gilt auch für das Standesamt. Das Stadtarchiv Pößneck ist für den Publikumsverkehr geschlossen, für Anfragen aber per E-Mail oder telefonisch erreichbar.

Bis auf Weiteres geschlossen bleiben weiterhin das Museum642-Pößnecker Stadtgeschichte, das Stadtbad Pößneck mit Sauna, das Schützenhaus und das Mehrgenerationenhaus Freizeitzentrum Pößneck. In der Stadtbibliothek Bilke ist weiterhin Medienausleihe mit Vorbestellung per Telefon oder E-Mail und Abholung zu einem vereinbarten Termin möglich. Darüber hinaus ist das Onleihe-Angebot der Bibliothek über www.thuebibnet.de verfügbar.

In der Stadtinformation Pößneck besteht Mo.-Fr. 11-16 die Möglichkeit, Waren in der Stadtinformation telefonisch unter 03647 412295 vorzubestellen und mit Terminvereinbarung bei kontaktloser Bezahlung abzuholen. Hier finden Sie ein Formular für die Rückerstattung von Kartenvorverkäufen, die in der Stadtinformation erworben wurden.

Kindertagesstätten und Grundschulen öffnen am 22. Februar. Die Kita-Betreiber müssen bis zum 26. Februar dem Bildungsministerium ein Konzept vorlegen, wie die Kita-Beschäftigten zweimal wöchentlich einem Antigenschnelltest unterzogen werden. Die weiterführenden Schulen (Sekundarstufe) bleiben bis 28. Februar im bisher geltenden Modus, die Möglichkeit zur Notbetreuung gilt weiterhin. Ab dem 1. März öffnen sie für alle Schüler der Klassenstufen 5 und 6. Ab Klassenstufe 7 tritt dies erst dann ein, sobald der Inzidenzwert innerhalb von sieben Tagen ununterbrochen unter dem Wert von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt. Bis dahin befinden sich die Schüler weiterhin im häuslichen Lernen. Die Schließung gilt nicht für Schüler:innen von Abschlussklassen sowie solche mit besonderem Unterstützungsbedarf. Schullandheime, Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb bleiben geschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen sind weiterhin untersagt, ausgenommen sind solche mit medizinischer Notwendigkeit. Friseure dürfen unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen am 1. März wieder öffnen. Dies gilt ab sofort auch für Fahrschulen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung zur Fahrerlaubnis. Der Einzelhandel ist geschlossen, von definierten Ausnahmen gem. § 8 Abs. 2+3 der Thüringer Verordnung abgesehen (z.B. Verkauf von Lebensmitteln, Drogeriewaren, Tierbedarf, ab 1. März auch Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte). Die geschlossenen Läden dürfen Telefon- und Onlineangebote mit Versand, Lieferung oder Abholung von Waren unterbreiten; bei Abholung bestellter Waren durch Kunden muss die Übergabe kontakt- und bargeldlos außerhalb der Geschäftsräume erfolgen.

Die allgemeinen Schutzmaßnahmen (1,5m Mindestabstand, Händehygiene, Husten- und Niesetikette usw.) sind konsequent einzuhalten. Es gilt eine erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, u.a. unter freiem Himmel in den dafür gekennzeichneten Bereichen, bei Versammlungen (ausgenommen die Versammlungsleitung bzw. der jeweilige Redner während des jeweiligen Redebeitrags), bei Veranstaltungen politischer Parteien oder Zusammenkünften zu religiösen und weltanschaulichen Zwecken.

Außerdem besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf Parkplätzen, vor Einzelhandelsgeschäften und an gesondert gekennzeichneten Orten mit erhöhtem Publikumsverkehr sowie in allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen wie etwa in Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten (außer am persönlichen Arbeitsplatz, sofern dort der Mindestabstand und mindestens 10 qm Fläche für jede im Raum befindliche Person eingehalten werden oder die Art der Tätigkeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt).

Bei der Teilnahme an kommunalen Gremiensitzungen, religiösen und weltanschaulichen Zusammenkünften, bei Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs oder von Geschäften mit Publikumsverkehr sowie in Fahrschulen (Räumen und Fahrzeugen), Praxen von Ärzten, Psycho- und Physiotherapeuten oder sonstigen der medizinischen und therapeutischen Versorgung dienenden ambulanten Einrichtungen ist ab vollendetem 15. Lebensjahr eine qualifizierte Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, d.h. eine medizinische Gesichtsmaske oder eine Schutzmaske ohne Ausatemventil mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2 (zulässige Masken werden auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums veröffentlicht). Jede Person ist angehalten, bei längerem unvermeidbaren Kontakt zu anderen Personen, insbesondere in geschlossenen Räumen, eine qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden.

Kinder bis 6 Jahre und Personen, denen dies wegen Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Pflicht des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung ausgenommen.

Bei religiösen und weltanschaulichen Zusammenkünften ist der Gemeindegesang untersagt. Bei Versammlungen u.ä. sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr sind Personen mit Symptomen von Covid19, insbesondere akutem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenem Husten von der Teilnahme auszuschließen.

Es besteht weiterhin eine verbindliche Meldepflicht und ein engmaschiges Monitoring durch das Gesundheitsamt des Landkreises. Personen, die Kontakt zu einer mit Covid19 infizierten Person hatten, müssen dies unverzüglich dem Gesundheitsamt anzeigen und sich bis zur Entscheidung des Amts innerhalt ihrer Wohnung/Unterkunft aufhalten sowie Kontakte zu anderen Personen meiden (Absonderungspflicht).

Dies gilt auch für Personen mit positivem Befund bei einem Antigenschnelltest, der auf eine Virusinfektion hindeutet. Über die Absonderungs- und Meldepflicht ist bei positivem Befund der Antigenschnelltestung dokumentiert zu belehren. Die Absonderungspflicht kann nur für eine PCR-Testung, eine unaufschiebbare ärztliche Behandlung oder eine rechtsverbindliche gerichtliche oder behördliche Ladung oder Anordnung nach Rücksprache mit dem entsprechenden Arzt/der entsprechenden gerichtlichen bzw. behördlichen Stelle unterbrochen werden. Sie entfällt, wenn der PCR-Test einen negativen Befund ergab und dieses Ergebnis dem Gesundheitsamt schriftlich/elektronisch mitgeteilt und vorgelegt wurde, das Amt die Absonderungspflicht aufhebt/verkürzt/abändert bzw. spätestens nach Ablauf von 14 Tagen, sofern das Gesundheitsamts bis dahin keine Entscheidung bekannt gegeben hat. Personen mit positivem Testergebnis bei einem PCR-Test unterliegen unabhängig von Erkrankungssymptomen der Absonderungspflicht.

Ein Verstoß gegen die Corona-Schutzmaßnahmen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist es, die Infektionszahlen in Deutschland und den einzelnen Regionen wieder auf Werte unter 50 bzw. 35 Covid19-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen (7-Tage-Inzidenz) zu senken.

Alle Informationen zur Corona-Pandemie im Saale-Orla-Kreis sowie die aktuelle Corona-Verordnung des Freistaats Thüringen finden Sie hier, ebenso wie Hinweise auf die geltenden Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende sowie Hilfsangebote für Unternehmen, Selbstständige und Kulturschaffende in der Corona-Krise.