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PÖẞNECK

Leben mit Corona

Aktuelles für Pößneck – Stand vom 12. Januar 2021

Die außerordentlichen Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus werden bundesweit und für den gesamten Freistaat mit Wirkung bis zum 31. Januar verlängert und nochmals verschärft. Alle physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen (außer denen des eigenen Haushalts oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht) sollen auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden, um die exponentielle Ansteckungsrate mit der Lungenkrankheit Covid19 in Deutschland zu durchbrechen und eine Überforderung des Gesundheitswesens zu verhindern, zum Schutz für uns alle, insbesondere für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen und schwachem Immunsystem.

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit sowie private Zusammenkünfte sind mit Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht und maximal einer Person eines weiteren Haushalts gestattet. Jede Person ist angehalten, sämtliche nicht dem Erwerbszweck dienende Aktivitäten wohnortnah in einem Umkreis von nicht mehr als 15 km zu erledigen (Mobilitätsbeschränkung).

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Das Verlassen der häuslichen Unterkunft ist in dieser Zeit nur aus einem in der Verordnung genannten triftigen Grund zulässig.

Der Ausschank und Konsum von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt.

Bei Trauerfeiern und Beerdigungen sind insgesamt bis zu 15 Personen zulässig. An Eheschließungen dürfen nur die Eheschließenden, der Standesbeamte, die Trauzeugen, die Kinder sowie die zum Haushalt der Eheschließenden gehörenden Personen teilnehmen. Auf nicht notwendige private Reisen/ Besuche sowie auf tagestouristische Ausflüge soll verzichtet werden. Touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und touristische Reisebusveranstaltungen sind untersagt. Gaststätten dürfen sich nur mit Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke betätigen. Es gilt landesweit ein allgemeines Veranstaltungsverbot. Kultur-, Freizeit- und Sporteinrichtungen sind geschlossen. Versammlungen nach Art. 8 Grundgesetz/ Art. 10 der Verfassung des Freistaats Thüringen sind bei einem fünf Tage andauernden 7-Tage-Inzidenzwert von mehr als 300 auf eine Teilnehmerzahl von 25 Personen begrenzt. Versammlungen von politischen Parteien sollen möglichst mit reduzierter Teilnehmerzahl am Versammlungsort oder unter Verzicht auf Präsenz stattfinden. Ausgenommen sind Sitzungen und Versammlungen, die der Vorbereitung und Realisierung von rechtlich vorgesehenen Wahlen dienen.

Die Stadtverwaltung Pößneck - Rathaus und Neustädter Str. 1 - bleibt bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. In dringenden Fällen, die nicht telefonisch oder schriftlich geklärt werden können, kann telefonisch oder per E-Mail ein Präsenztermin vereinbart werden. Das gilt auch für das Standesamt. Das Stadtarchiv Pößneck ist für den Publikumsverkehr geschlossen, für Anfragen aber per E-Mail oder telefonisch erreichbar.

Bis auf Weiteres geschlossen bleiben weiterhin das Museum642-Pößnecker Stadtgeschichte, das Stadtbad Pößneck mit Sauna, das Schützenhaus und das Mehrgenerationenhaus Freizeitzentrum Pößneck. In der Stadtbibliothek Bilke ist ab sofort Medienausleihe mit Vorbestellung per Telefon oder E-Mail und Abholung zu einem vereinbarten Termin möglich. Darüber hinaus ist das Onleihe-Angebot der Bibliothek über www.thuebibnet.de verfügbar.

In der Stadtinformation Pößneck besteht Mo-Fr. 11-16 die Möglichkeit, Waren in der Stadtinformation telefonisch unter 03647 412295 vorzubestellen und mit Terminvereinbarung bei kontaktloser Bezahlung abzuholen. Hier finden Sie ein Formular für die Rückerstattung von Kartenvorverkäufen, die in der Stadtinformation erworben wurden.

Kindertagesstätten und Schulen bleiben bis zum 31. Januar geschlossen, die Schüler befinden sich im häuslichen Lernen. Die Schließung gilt nicht für Schüler:innen von Abschlussklassen. Eine Notbetreuung für Kinder und Schüler bis zur 6. Klasse und für Schüler von Förderzentren wird nach Möglichkeit gewährleistet, soweit deren Sorgeberechtigte ihre Erwerbstätigkeit nicht in HomeOffice ausüben können, zum Personal gehören, das für die Pandemieabwehr bzw. –bewältigung bzw. zur Aufrechterhaltung von Bereichen erheblichen öffentlichen Interesses nötig ist oder die von Kündigung bzw. unzumutbarem Verdienstausfall bedroht sind, ohne dass eine anderweitig zumutbare Betreuungsmöglichkeit, insbesondere durch andere Personensorgeberechtigte, besteht. Darüber hinaus ist eine Notbetreuung möglich, wenn sie zur Vermeidung einer Kindeswohlgefährdung erforderlich ist. Schullandheime, Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb bleiben geschlossen.

Körpernahe Dienstleistungen sind weiterhin untersagt, ausgenommen sind solche mit medizinischer Notwendigkeit. Der Einzelhandel ist geschlossen, von definierten Ausnahmen gem. § 8 Abs. 2+3 der Thüringer Verordnung abgesehen (z.B. Verkauf von Lebensmitteln, Drogeriewaren, Tierbedarf). Die geschlossenen Läden dürfen Telefon- und Onlineangebote mit Versand, Lieferung oder Abholung von Waren unterbreiten; bei Abholung bestellter Waren durch Kunden muss die Übergabe kontakt- und bargeldlos außerhalb der Geschäftsräume erfolgen.

Die allgemeinen Schutzmaßnahmen (1,5m Mindestabstand, Händehygiene, Husten- und Niesetikette usw.) sind konsequent einzuhalten. Es gilt eine erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, u.a. unter freiem Himmel auf Parkplätzen, vor Einzelhandelsgeschäften und an gesondert gekennzeichneten Orten mit erhöhtem Publikumsverkehr, in allen öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen, bei der Teilnahme an Versammlungen, religiösen und weltanschaulichen Zusammenkünften, in Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten (außer am persönlichen Arbeitsplatz, sofern dort der Mindestabstand eingehalten wird oder die Art der Tätigkeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt). Kinder bis 6 Jahre und Personen, denen dies wegen Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind davon ausgenommen.

Bei religiösen und weltanschaulichen Zusammenkünften ist der Gemeindegesang untersagt. Bei Versammlungen u.ä. sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr sind Personen mit Symptomen von Covid19, insbesondere akutem Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenem Husten von der Teilnahme auszuschließen.

Alle Informationen zur Corona-Pandemie im Saale-Orla-Kreis sowie die aktuelle Corona-Verordnung des Freistaats Thüringen finden Sie hier, ebenso wie Hinweise auf die geltenden Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende sowie Hilfsangebote für Unternehmen, Selbstständige und Kulturschaffende in der Corona-Krise.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist es, die Infektionszahlen in Deutschland und den einzelnen Regionen wieder auf Werte unter 50 bzw. 35 Covid19-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen (7-Tage-Inzidenz) zu senken. Es besteht weiterhin eine verbindliche Meldepflicht und ein engmaschiges Monitoring durch das Gesundheitsamt des Landkreises. Personen, die Kontakt zu einer mit Covid19 infizierten Person hatten, müssen dies unverzüglich dem Gesundheitsamt anzeigen.

 

Ein Verstoß gegen die Corona-Schutzmaßnahmen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden.