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PÖẞNECK

Leben mit Corona

Aktuelles für Pößneck – Stand vom 19. November 2021

 

Die für den Freistaat Thüringen geltende Corona-Infektionsschutz-Maßnahmen-Verordnung (ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO) wurde mit Wirkung vom 30. Oktober bis 24. November angepasst.

Sie gilt allgemein bei einer aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz (Frühwarnindikator) von unter 35, einer Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der stationären COVID-19-Neuaufnahmen innerhalb von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner im Landkreis, ausgewiesen nach dem Wohnort des Erkrankten) von unter 4 (Schutzwert) und einer Intensivbettenauslastung (Prozentanteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Patienten an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in Thüringen) von unter 3% (Belastungswert). Werden diese Grenzen des Frühwarnindikators und eines weiteren Wertes im Landkreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, erlässt das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises ggf. weiterführende Schutzmaßnahmen per Allgemeinverfügung in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium. Die im Saale-Orla-Kreis geltenden Inzidenz-Werte und Hinweise auf ggf. geltende weiterführende Schutzmaßnahmen finden Sie hier.

Wegen Überschreitens relevanter Werte wurde die seit 11. Oktober geltende Allgemeinverfügung des Saale-Orla-Kreises mit Wirkung ab 19. und bis zum 24. November verschärft. Diese sieht Zugangsbeschränkungen nach dem sogenannten 2G- bzw. 3G-Modus vor: Der Zugang ist in diesen Bereichen nur noch für Geimpfte und Genesene („2G“) oder zusätzlich für negativ Getestete (zugelassene Testverfahren: PCR-, Antigenschnell-, Selbsttest oder alternatives Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren) möglich. Ausgenommen sind Kinder, die noch nicht eingeschult sind. Ältere Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erfüllen die 2G-Norm durch ein zertifiziertes, negatives Schnelltestergebnis oder den Nachweis der Teilnahme an Schultestungen. Für Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen können, dass sie nicht geimpft werden können, genügt ebenfalls ein zertifiziertes, negatives Schnelltestergebnis. Außerdem gilt fortan eine Maskenpflicht auch unter freiem Himmel u.a. in Warteschlagen, auf Wochen- und Spezialmärkten und in Warte-/ Eingangsbereichen von Haltstellen und öffentlich zugänglichen Gebäuden vor. Für öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, die fortan gänzlich der 2G-Regel unterliegen, wurden die Teilnehmeranzahlen eingeschränkt (s.u.).

Die Stadtverwaltung Pößneck - Rathaus und Neustädter Str. 1, einschließlich Standesamt und Stadtarchiv – sind während der geltenden Corona-Warnstufe 3 im Saale-Orla-Kreis ab Montag, 22. November, nur mit vorheriger Terminvereinbarung (telefonisch oder per E-Mail) zugänglich. Bei Warnstufe 1 und 2 wird eine vorherige Terminvereinbarung empfohlen, um vorab bereits Klarheit über die für das konkrete Anliegen erforderlichen Unterlagen zu haben.  Maskenpflicht und Abstandsgebot gelten weiterhin.

Die Tourist-Information Pößneck ist weiterhin regulär entsprechend der für den Einzelhandel geltenden Regeln geöffnet. Das Museum642-Pößnecker Stadtgeschichte, das Schützenhaus sowie Stadtbad und Sauna in Pößneck sind entsprechend der ab 19. November und zunächst bis 24. November geltenden Allgemeinverfügung des Saale-Orla-Kreises ab dem 19. November nur gemäß der 2G-Regel, aber weiterhin innerhalb der regulären Öffnungszeiten zugänglich. Hinsichtlich konkreter Corona-Schutzmaßnahmen entsprechend der Infektionsschutzkonzepte der Einrichtungen sind die jeweiligen Hinweistafeln zu beachten.

Die Stadtbibliothek Bilke unterliegt ebenfalls der 2G-Regel. Sie ist ab sofort dienstags (11-18 Uhr) und donnerstags (11-16 Uhr) für die Selbst-Ausleihe geöffnet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Vorbestellung per Telefon oder E-Mail und Abholung zu einem vereinbarten Termin. Außerdem ist das Onleihe-Angebot der Bibliothek über www.thuebibnet.de verfügbar.

Die thüringenweit konkret einzuhaltenden Corona-Regeln sehen u.a. vor: Allgemein gelten die sogenannten „AHA-Regeln“ (Abstand, Hygieneregeln und Belüftung, Alltagsmaske). In geschlossenen Räumen und Fahrzeugen sind von Personen ab vollendetem 16. Lebensjahr qualifizierte Gesichtsmasken (medizinische Gesichtsmasken oder Atemschutzmasken ohne Ausatemventil mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2-Masken) zu verwenden, u.a. als Kunde in Geschäften und Dienstleistungsbetrieben mit Publikumsverkehr, als Patient in Praxen und medizinischen sowie therapeutischen Einrichtungen, im ÖPNV und bei Reisebusveranstaltungen, bei Veranstaltungen/ Versammlungen/ Gremiensitzungen/ in Gaststätten (außer am eigenen Sitzplatz) sowie generell in geschlossenen Räumen bei unvermeidbar engerem oder längerem Kontakt zu anderen Personen. Für Personen bis zum 16. Lebensjahr ist eine Alltagsmaske ausreichend. Kinder unter 6 Jahren und Personen mit Attest sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

Öffentliche Veranstaltungen sind mindestens 5 Werktage vorab der zuständigen Behörde anzuzeigen. Bei diesen dürfen laut Allgemeinverfügung in geschlossenen Räumen max. 250 Personen, unter freiem Himmel max. 500 Personen zusammenkommen. Private und nicht-öffentliche Veranstaltungen sind anzeigepflichtig (mindestens 5 Werktage vorab), sobald mehr als 70 (unter freiem Himmel) Personen zusammenkommen. Die Personenzahl ist auf max. 25 Personen in geschlossenen Räumen bzw. max. 100 Personen unter freiem Himmel begrenzt. Nähere Hinweise finden sich hier

Versammlungen i.S. v. Art. 8 GG und Art. 10 ThürVerfassung sowie Veranstaltungen politischer Parteien in geschlossenen Räumen sind mindestens 2 Werktage vorab anzuzeigen.

Es besteht weiterhin eine verbindliche Meldepflicht und ein engmaschiges Monitoring durch das Gesundheitsamt des Landkreises. Personen, die Kontakt zu einer mit Covid-19 infizierten Person hatten, müssen dies unverzüglich dem Gesundheitsamt anzeigen und sich bis zur Entscheidung des Amts (bzw. längstens 10 Tage) innerhalt ihrer Wohnung/Unterkunft aufhalten sowie Kontakte zu anderen Personen meiden (Absonderungspflicht; asymptomatisch geimpfte oder genesene Personen sind ausgenommen). Dies gilt auch für Personen mit positivem Befund z.B. bei einem Antigenschnelltest oder bei Symptomen einer COVID-19-Erkrankung. Die Pflicht zur Absonderung endet, sobald ein frühestens am fünften Tag entnommener PCR-Test oder ein frühestens am siebenten Tag durchgeführter Antigenschnelltest ein negatives Ergebnis aufweist.

Ein Verstoß gegen die Corona-Schutzmaßnahmen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 € geahndet werden.

Alle Informationen zur Corona-Pandemie im Saale-Orla-Kreis sowie die aktuellen Corona-Verordnungen des Freistaats Thüringen finden Sie hier oder auf dem Corona-Portal des Landes, ebenso wie Hinweise auf die geltenden Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende sowie Hilfsangebote für Unternehmen, Selbstständige und Kulturschaffende in der Corona-Krise.