Paul Rieth im Stil der JUGEND

Paul Rieth im Stil der JUGEND
Wie ein Pößnecker in München Zeichen setzte
Sonderausstellung im Museum642 – Pößnecker Stadtgeschichte vom 27. Februar bis 28. April
Im Jahr 2025 jährte sich der Todestag des in Pößneck geborenen Kunstmalers und Zeichners Paul Rieth zum 100. Male. 2026 lässt sich darüber hinaus sein 155. Geburtstag begehen. Diese Jubiläen rund um seine Person wollen wir mit einer Sonderausstellung würdigen.
Paul Rieth gehörte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den bekanntesten deutschen Künstlern nicht nur in seiner Wirkungsstätte in München. Seinen hervorragenden Ruf als vielseitigen Künstler verdankte er vor allem den Illustrationen, die über zwei Jahrzehnte in der Kunstzeitschrift JUGEND erschienen. Charakteristisch für sein Verhältnis zur damaligen Zeit des Fin de Siècle sind Rieths Darstellungen aus dem mondänen Gesellschaftsleben, die meist eine beißende Kritik in sich bergen. Er bediente sich sowohl realistischer als auch abstrakter Gestaltungsformen. Der Einfluss der seit 1896 bis 1940 wöchentlich erschienenen Zeitschrift JUGEND auf die bildende Kunst war so bedeutend, dass sie einer ganzen Stilrichtung ihren Namen gab – dem Jugendstil.
Unter dem Motto „Paul Rieth im Stil der Jugend. Wie ein Pößnecker in München Zeichen setzte“ vermittelt die Ausstellung ein anschauliches Bild der Person Paul Rieths und der damaligen Zeit des Jugendstils. Eingebunden ist das Thema ebenfalls in das in diesem Jahr stattfindende 130. Jubiläum der Zeitschrift „JUGEND – Münchner illustrierte Wochenschrift für Kunst und Leben“.